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Stress und das Immunsystem

 

UND WAS DAS CORONA VIRUS DAMIT ZU TUN HAT

Ich hörte heute von der 6-jährigen Tochter meiner Freundin diese kleine Anekdote. Sie fuhr mit ihrer Mutter im Auto, während das Radio lief. Dann rief eine Person den Radiosender an, um ein Verkehrsproblem zu melden. Darauf sagte sie zu ihrer Mutter: "Ich möchte auch den Radiosender anrufen." Worauf ihre Mutter fragte: "Warum willst du den Radiosender anrufen?" Sie antwortete: „Weil sie über etwas anderes als das Coronavirus sprechen sollen. Ich höre immer nur Corona, Corona ... ich möchte, dass sie damit aufhören!"

Was für eine wundervolle Geschichte und wie viel sie uns lehren kann. Es braucht ein kleines Kind, um uns zu sagen, was nicht in Ordnung ist. Es braucht den frischen und unvoreingenommenen Geist eines Kindes, um zu sehen, dass sich diese Panikmache nicht gut anfühlt, dass das nicht gesund ist.

Ok, wir verstehen es. Wir müssen uns, unsere Lieben und unsere Gesellschaft vor Schaden schützen. Wir wollen niemanden gefährden. Und wir sind gern bereit, alle Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, die uns empfohlen werden, um niemanden in Gefahr zu bringen. Wir wollen das nicht herunterspielen. Aber bitte, wir brauchen konstruktive Tipps und keine Panik. Panik ist hier nicht zuträglich.

Und auf keinen Fall hilft Panik unserem Immunsystem, das für die Bekämpfung von Viren oder anderen Infektionen von entscheidender Bedeutung ist. Tatsächlich gibt es zahlreiche Studien über den schädlichen Einfluss von Stress auf unser Immunsystem (Psychol Bull. 2004 Jul; 130 (4): 601–630). Stress und Sorgen sind also das Letzte, was wir brauchen. Sorgen in dieser Situation sind nicht hilfreich. Sorgen beziehen sich meist auf hypothetische Ereignisse. Sie verbrauchen unsere Energie und dadurch fühlen wir uns niedergeschlagen. Dies ist auf die physischen Auswirkungen zurückzuführen, die Stress auf unseren Körper hat.

 

KAMPF- UND FLUCHTMODUS

In einer gefährlichen Situation wechselt unser Körper in einen Kampf- und Fluchtmodus. Er wird mit Stresshormonen, hauptsächlich Adrenalin und Cortisol, überflutet. Dies führt zu einem beschleunigten Atem, einem Herzfrequenzanstieg, steigendem Blutdruck und einer Anspannung der Muskeln. Wir sind also reaktionsbereit. Alle anderen körperlichen Prozesse, die als Reaktion auf die Gefahr nicht benötigt werden, werden vorübergehend heruntergefahren, und dies schließt unser Immunsystem mit ein. Ein normales Szenario wäre, dass der Körper nach dem Ende der gefährlichen Situation wieder in den normalen Ruhe- und Verdauungsmodus zurückkehrt. Dieser Mechanismus ist seit Tausenden Jahren Teil von uns. Er ist jedoch nur für kurzfristige Gefahrensituationen gedacht.

Nun, was passiert, wenn wir uns Sorgen machen? Sorgen dauern normalerweise länger an. Sorgen unterscheiden sich sehr vom Gefühl der Angst in einer gefährlichen Situation. Angst ist in diesem Fall eine gute Sache und notwendig, da sie uns alarmiert und uns dadurch in gefährlichen Situationen schützen kann. Aber sich Sorgen zu machen ist etwas anderes. Dabei wiederholen sich negative, meist hypothetische Gedanken immer wieder, ohne dass man in der Lage ist, geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Sorgen verbrauchen unsere Energie. Sie versetzen uns über einen längeren Zeitraum in einen Kampf- und Fluchtmodus. Ein solcher chronischer Stress führt zu einer dauerhaften Freisetzung von Stresshormonen, die im Laufe der Zeit zu Entzündungen und einer Unterdrückung des Immunsystems führen.

Nachdem wir nun gesehen haben, wie schädlich es auch für unseren Körper ist, sich Sorgen zu machen, sollten wir bewusster damit umgehen und den Sorgen nicht so viel Raum in unseren Gedanken geben.

Kämpfer Kampf & Flucht Modus

Es ist besser, die Situation stattdessen aus einem positiven Blickwinkel zu betrachten. Was können wir tun? Was kann unsere Handlungsfähigkeit erhöhen? Was können wir tun, um unser Immunsystem zu stärken? Es gibt wirklich so viele Dinge, die wir tun können. Ich möchte nur einige erwähnen.

 

Spaziergang im Wald frische Luft Sonnenschein

LEBE EINEN GESUNDEN LEBENSSTIL

  • gesunde Vollwertkost essen, die aus viel frischem Obst und Gemüse besteht
  • genug Wasser trinken
  • mit dem Rauchen aufhören und den Alkoholkonsum reduzieren oder ganz vermeiden
  • genug und regelmäßig schlafen
  • regelmäßige Bewegung, idealerweise an der frischen Luft im Sonnenschein
  • regelmäßige Ruhezeiten
  • EMF-Strahlenbelastung reduzieren

GIB SORGENVOLLEM UND NEGATIVEM DENKEN EINEN LAUFPASS

Durch meine Therapiearbeit kann ich nicht genug betonen, wie wichtig dies ist. Unser Geist hat eine enorme Kraft, aber es ist von entscheidender Bedeutung, mit was wir ihn nähren. Nähren wir ihn mit guten und gesunden Gedanken oder überladen und verunreinigen wir ihn mit Sorgen und negativen Gedanken?

Auch wenn es dir momentan sehr schwer fällt, deine Sorgen und Ängste rund um die jetzige Situation zu kontrollieren, mache dir klar, dass es wirklich viele Dinge gibt, die du selbst tun kannst. Und erkenne, dass diese Dinge einen großen Einfluss auf deine Sorgen und Ängste haben können. Also werde dir dieser Stärke, die du selbst hast, bewusst. Und nun gib dir einen Moment Zeit, atme tief ein und spüre diese Kraft, die du hast.

 

TIPPS, UM SORGEN UND ÄNGSTE ZU REDUZIEREN

  • Jeder führt Selbstgespräche. Nimm dir jeden Tag etwas Zeit (eine bestimmte und begrenzte Zeit, z. B. 10 Minuten um 14 Uhr) für ein inneres Gespräch mit Sorgen und Ängsten. Gib ihnen eine Stimme und frage sie, worüber sie besorgt sind. Höre ihnen wirklich zu. Du wirst feststellen, dass sie, wenn sie gefragt werden, meist sehr wenig zu erzählen haben. Sage ihnen dann, was du tun wirst, welche Maßnahmen du ergreifen wirst (zum Beispiel einige der Tipps, die ich in diesem Blog gebe). Wenn die Zeit abgelaufen ist, höre auf, dir Sorgen zu machen. Mache deutlich, dass die Sorgen und Ängste ihre Zeit hatten und dass es jetzt Zeit für positive und konstruktive Gedanken ist. Wenn die Sorge weiterhin versucht, sich in deine Gedanken zu mischen, sag ihr, dass sie abhauen soll. (Ja das funktioniert wirklich!)
  • Führe diese einfache Atemtechnik durch – das Atmen im Quadrat. Schließe deine Augen und stelle dir ein Quadrat vor, atme tief durch die Nase 1,2,3,4 ein, halte dann die Luft in deinen Lungen für 1,2,3,4. Dann atme durch den Mund 1,2,3,4 aus und halte danach den Atem für 1,2,3,4 an, bevor du wieder einatmest. Führe die verschiedenen Schritte um das imaginäre Quadrat herum aus und wiederhole diese Übung etwa 5 Minuten lang.
Neon Schild and breathe atmen
  • Reduziere radikal die Zeit, in der du dich mit den Nachrichten beschäftigst. Lese, schaue oder höre dir die wesentlichen Informationen an, die von den zuständigen Gesundheitsbehörden und der Regierung übermittelt werden, so dass du jederzeit im Bilde über die neusten Empfehlungen und Anordnungen der Behörden bist. Tu dies jedoch jeden Tag nur für eine begrenzte Zeit. Zum Beispiel 30 Minuten pro Tag (wichtig: nicht vor dem Schlafengehen!).
  • Wenn du dich in einer Situation befindest, in der du dein Haus momentan nicht verlassen kannst, ärgere dich nicht darüber, sondern sei dankbar für diese Zeit. Sieh sie als Geschenk an, Zeit mit dir selbst zu haben, dich zu sammeln, zu reflektieren. Tu die Dinge, für die du sonst keine Zeit gehabt hättest. Lies ein gutes Buch, gönne dir ein entspannendes Bad, bastele oder spiele mit den Kindern, mache Handarbeiten, koche ein köstliches Essen, spiele ein Instrument oder mache Yoga. Sei einfach im Moment und sei dankbar dafür. Es ist auch eine Zeit, etwas Neues zu lernen, Zeit zu wachsen. Derzeit vergeben verschiedene Unternehmen und Organisationen kostenlose oder preisreduzierte Online-Kurse.
  • Achte auf deine Sprache. Nenne sie niemals "meine Sorgen" oder "meine Ängste". Sie gehören nicht dir. Du möchtest sie loswerden, also nenn sie bitte niemals "meine". Mache dir klar, dass "mein" ein sehr kraftvolles Wort für deinen Verstand ist, also benutze es nur für die Dinge, die du wirklich willst.
  • Beginne jeden Tag damit, 3 Dinge aufzuschreiben, für die du dankbar bist. Und auch am Abend im Bett, bevor du einschläfst, denke über 3 Dinge nach, über die du Dankbarkeit verspürst.
  • Obwohl diese aktuelle Situation ziemlich beängstigend ist, sei dir bewusst, dass du widerstandsfähig bist. Unsere Vorfahren haben weit schwierigere Situationen durchgemacht und sie haben überlebt. Sie würden unser Leben als einen Spaziergang im Park betrachten. Stell die Dinge ins rechte Licht und verstehe, dass das Wichtigste nicht das eigentliche Ereignis ist, sondern deine Interpretation davon.

 

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22.03.2020

Bitte habe etwas Geduld, beim Laden der Audiodatei.

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